Aktuelle Informationen aus dem Wohn- und Tageszentrum.
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2011
Dezember 2011. Antoinette Haug zur neuen Gesamtleiterin Heizenholz gewählt
Der Stiftungsrat der Stiftung Zürcher Kinder- und Jugendheime ZKJ wählte an seiner Sitzung vom 25. November 2011 Antoinette Haug zur neuen Gesamtleiterin für das Wohn- und Tageszentrum Heizenholz. Antoinette Haug arbeitet bereits seit bald 9 Jahren im Heizenholz als Abteilungsleiterin zentrale Angebote und wird die Nachfolge von Roger Kaufmann am 1. Januar 2012 antreten.
Dezember 2011. Neue Leitsätze für die Arbeit im Heizenholz
Als Abschluss eines mehrmonatigen Prozesses verabschiedete das Kader des Wohn- und Tageszentrum Heizenholz die überarbeiteten und teilweise neu formulierten Leitsätze für das Heizenholz. Zudem wurden Hinweise zur Bedeutung der Leitsätze einerseits für die Arbeit mit den BewohnerInnen und andererseits für die Zusammenarbeit und Führung ausgearbeitet und ebenfalls gutgeheissen.
> Leitsätze und deren Bedeutung für die Arbeit mit den BewohnerInnen
> Leitsätze und deren Bedeutung für Zusammenarbeit und Führung
September 2011. Projekt flexible Jugend- und Familienhilfe
Im September wurde im Auftrag der Stiftung Zürcher Kinder- und Jugendheime im Heizenholz das Projekt flexible Jugend- und Familienhilfe gestartet. Im Rahmen dieses Projektes wolllen wir Möglichkeiten und Wege erkunden, die es möglich machen, die Angebote des Wohn- und Tageszentrum Heizenholz flexibel zu gestalten.
Grundidee dabei ist, dass die Hilfen, welche wir anbieten, im Einzelfall genau so konzipiert werden können, wie sie von Familien und Kindern/Jugendlichen benötigt werden. Zusammen mit den Familien wollen wir erkunden, was sie genau wollen und was sie dazu beitragen wollen und können. Wenn im Laufe der Unterstützung der Bedarf ändert, so möchten wir darauf reagieren können und das Angebot der veränderten Situation anpassen.
Im Rahmen des Projektes erarbeiten wir, welche strukturellen Bedingungen notwendig sind für die Flexibilisierung unserer Angebote. Ebenso stellen wir Anforderungen an die Mitarbeitenden und mögliche Schulungsangebote zusammen. Geplant ist, dass erste Konkretisierungsschritte im Jahr 2012 realisiert werden.
2010
November 2010. Pilotprojekt Ergänzungsunterricht
Seit November 2010 bieten wir für Schülerinnen und Schüler die im Wohn- und Tageszentrum Heizenholz wohnen und gravierende schulische Lücken aufweisen, einen internen Ergänzungsunterricht an. In diesem vorerst befristeten Pilotprojekt können die Kinder und Jugendlichen mit der professionellen Unterstützung einer Fachkraft schulische Rückstände aufholen.
April 2010. Familienunterstützung jetzt auch in der Mutter & Kind Wohnagogik
Das Wohn- und Tageszentrum Heizenholz erweitert das Beratungsangebot „Familienunterstützung“ und stellt diese Dienstleistung in angepasster Form auch in der Mutter & Kind Wohnagogik (MKWA) zur Verfügung. Die Platzierung von Mutter und Kind soll stabilisiert, Entwicklungsfortschritte begünstigt, Familienbeziehungen geklärt und Zukunftsperspektiven verhandelt werden, indem Väter oder andere wichtige Bezugspersonen / Angehörige zur Unterstützung und Mithilfe herangezogen und beraten werden. Die Familienunterstützung in der MKWA orientiert sich am Wohl des Kindes sowie an den für das Mutter-Kind-System formulierten Zielen für den Aufenthalt und den bestehenden rechtlichen und institutionellen Rahmenbedingungen. Eine Weiterführung von Beratungsgesprächen während einiger Zeit über den Aufenthalt der Mütter und Kinder hinaus ist im Rahmen der flexiblen Nachbetreuung möglich.
> Zum Angebot Mutter & Kind Wohnagogik
> Zum ergänzenden Angebot Familienunterstützung
Januar 2010. Elternberatung für Krippeneltern
Neu bieten wir im Rahmen eines Pilotprojektes Eltern- und Erziehungsberatung für die Eltern der bei uns die Krippe besuchenden Kinder an. Angeboten wird die Beratung durch unsere Familienberaterin Frau Irène Tschamper. Nähere Angaben zum Beratungsangebot erhalten die Krippeneltern bei der Krippenleitung.
2009
Oktober 09. Pilotprojekt flexible Nachbetreuung
In unserem Pilotprojekt bieten wir ab Oktober 2009, während einer vorerst befristeten Zeit, die Möglichkeit einer flexiblen Nachbetreuung an.
Mit der flexiblen Nachbetreuung möchten wir eine massgeschneiderte, bedarfsorientierte, individuelle Unterstützung von Kindern, Jugendlichen und/oder Eltern beim Übergang von einem Aufenthalt im Wohn- und Tageszentrum Heizenholz in eine neue Lebenssituation möglich machen. Ziele einer Nachbetreuung können sein:
- die Erfolge des Aufenthaltes im Wohn- und Tageszentrum zu sichern
- Eltern, Kinder und/oder Jugendliche bei Alltagsfragen in der neuen Konstellation zu unterstüzen
- Eltern, Kinder oder Jugendliche bei der Vernetzung im neuen Umfeld unterstützen
- Eltern, Kinder und/oder Jugendliche bei der Lebensbewältigung (soziale und persönliche Fragestellungen) zu unterstützen
Die Leistungen der flexiblen Nachbetreuung werden durch das Team der bisherigen Wohngruppe, in der Regel durch die Bezugsperson, erbracht - sowie bei Bedarf durch die Familienunterstützung oder die interne Beschäftigung.
Lesen Sie mehr unter > flexible Nachbetreuung
2008
November 08. Mutter & Kind Wohnagogik in neuen Räumlichkeiten
Seit Mitte November bewohnt die Mutter & Kind Wohnagogik an der Nürenbergstrasse 24 ein neu renoviertes Einfamilienhaus, zwei ebenfalls renovierte Studios und ein Team-Büro mit einem multifunktionalen Raum. Das Angebot liegt zentral und ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut erreichbar. Einkäufe können zu Fuss innert 10 Minuten getätigt werden. Die Studios sind via Garten mit dem Einfamilienhaus verbunden und mit Vorraum, Kochnische und Dusche ausgestattet. Zu den Studios gehört ein kleiner Gartensitzplatz, der zum Verweilen und Spielen einlädt.
> Lageplan der Mutter & Kind Wohnagogik
August 08. Eröffnung der neuen Krippengruppe "Wombat"
Rechtzeitig auf das Ende der Sommerferien wird in der Kinderkrippe Heizenholz die neue Gruppe "Wombat" eröffnet. Aufgrund der grossen Nachfrage konnten wir im Zusammenhang mit der Renovation der Gebäude eine Vergrösserung der bestehenden Krippe planen. Völlig neu gestaltete und eingerichtete Räume werden im Sommer für die zu betreuenden Kinder bereitstehen. Das bewährte pädagogische Konzept und die Betreuung durch qualifizierte Mitarbeiterinnen machen die Krippe zum attraktiven Angebot für Familien aus der Umgebung.
> Kinderkrippe Heizenholz
April 08. KraftWerk2 wird im Heizenholz realisiert
Mitte April informierten die Stiftung ZKJ und die Genossenschaft KraftWerk eine breitere Öffentlichkeit:
"Menschen verschiedener Generationen werden in KraftWerk2 wohnen.
Die Stiftung Zürcher Kinder- und Jugendheime, ZKJ, und die Bau- und Wohngenossenschaft KraftWerk1 beabsichtigen den Abschluss eines Baurechtsvertrages für zwei Liegenschaften an der Regensdorferstrasse 190 und 194 in Zürich Höngg.
Die gemeinnützige Stiftung ZKJ führt verschiedene Kinder- und Jugendheime mit dem Ziel, junge Menschen mit beeinträchtigten Entwicklungschancen zu unterstützen und sie auf das Berufsleben vorzubereiten.
Die ZKJ beabsichtigt, der Genossenschaft Kraftwerk1 zwei 1970/71 errichtete Gebäude, die sie ab 2009 nicht mehr benötigt, im Baurecht abzugeben. Die Gebäude sind sanierungsbedürftig, die Substanz ist aber erhaltenswert. Die für den Betrieb als Tageszentrum angelegte Struktur ist durch intelligente architektonische Eingriffe für neue Wohnformen gut geeignet.
Die Genossenschaft KraftWerk1 bezweckt, preisgünstigen Raum für Wohnen, Arbeiten und gemeinschaftliche Nutzungen zu schaffen und zu erhalten. Zur Charakteristik der jungen Bau- und Wohngenossenschaft gehören die Vielfalt von Wohnformen, engagierte BewohnerInnen, eine nachhaltige Infrastruktur sowie ein hohes Mass an Selbstverwaltung.
Die Einräumung eines Baurechts an die Genossenschaft wurde von der ausserordentlichen Generalversammlung der Genossenschaft vom 10. April 2008 und derjenigen des Stiftungsrates der Stiftung Zürcher Kinder- und Jugendheime vom 16. April 2008 beschlossen.
Um den Baurechtsvertrag auszuarbeiten, treten die Stiftung und die Genossenschaft in Vertragsverhandlungen. Die beiden Partner wirken gemeinsam darauf hin, auf dem Areal Heizenholz ein offenes, von gegenseitigem Respekt und Toleranz geprägtes Neben- und Miteinander beider Nutzungsformen – Wohn- und Tageszentrum Heizenholz und Wohnnutzung – zu etablieren."
> mehr zur Bau- und Wohngenossenschaft KraftWerk
März 08. Evaluation Pädagogik
Im ersten Halbjahr 2008 wollen wir die Umsetzung der Pädagogik im Heizenholz überprüfen und Näheres über die Einschätzung der unterschiedlichen Beteiligten erfahren:
- Dazu werden alle MitarbeiterInnen zur Umsetzung der pädagogischen Grundhaltung und zu verschiedenen Prozessen in der Pädagogik befragt.
- Zudem finden Gruppeninterviews mit Kindern/Jugendlichen und mit Eltern statt, die von einem externen Berater durchgeführt werden.
- Die Platzierungsverantwortlichen, mit denen das Wohn- und Tageszentrum im letzten Jahr zusammengearbeitet hat, werden in einer Internetumfrage zu Ihrer Meinung befragt.
Resultate der Umfragen und Schlüsse, die wir daraus ziehen, werden im Frühsommer auf dieser Seite publiziert.
Januar 08. Ergänzende Angebote Familienunterstützung und interne Beschäftigung bewähren sich
In zwei internen Evaluationen wurden im Laufe des Herbstes die beiden ergänzenden Angebote nach rund einjähriger Laufzeit überprüft und die Einführungszeit ausgewertet. Beide Angebote sind erfolgreich gestartet und wurden im ersten Jahr bereits mehrfach genutzt.
Mit der Familienunterstützung - dem Beratungsangebot für Eltern - konnte die Zusammenarbeit mit den Eltern verbessert werden. Den Eltern bieten wir so einen Ort um eigene Fragen zu bearbeiten und den Umgang mit ihren Kindern/Jugendlichen entspannter zu gestalten.
Dank der internen Beschäftigung konnten im mehreren Fällen bestehende Platzierungen aufrechterhalten werden, auch wenn die Kinder und Jugendlichen vorübergehend keine externe Tagesstruktur mehr hatten. Zudem wurden einige Jugendliche bei der Lehrstellensuche unterstützt und erhielten ein Bewerbungscoaching.
2007
November 07. Einführung ins Thema Ressourcen- und Sozialraumorientierung
An der Kadertagung 2007 gab Professor Wolfgang Hinte von der Universität Essen allen führenden MitarbeiterInnen des Wohn und Tageszentrums eine kurzweilige Einführung in die Ressourcen- und Sozialraumorientierung. Dank seiner langjährigen Erfahrung gelang es ihm bestens, in kurzer Zeit die wichtigsten Inhalte und Aspekte des Ansatzes aufzuzeigen. Besonders interessierte dabei natürlich die Frage, wo und wie der methodische Ansatz in der praktischen Arbeit in unserer Institution angewandt werden könnte.
Das zukunftsweisende Modell einer sozialraumbezogenen Versorgung aller Jugendhilfe-Angebote, kombiniert mit einem Finanzierungsmodell, das auf einem breit gefassten Leistungsauftrag basiert, fand bei den Tagungsmitgliedern grosses Interesse und regte zu Visionen und Perspektiven über Entwicklungsmöglichkeiten in der sozialpädagogischen Arbeit an.
September 07. Weiterbildung "Ziele erreichen"
Im September haben SozialpädagogInnen und Angestellte mit leitender Funktion eine insgesamt 4-tägige interne Weiterbildung begonnen. Im Laufe eines halben Jahres setzen sich die Mitarbeitenden mit dem formulieren und erreichen von Zielen auseinander.
Besondere Beachtung wollen wir dabei dem Umstand geben, dass mit Kindern und Jugendlichen oftmals Ziele erreicht werden müssen, welche von den Kinder/Jugendlichen nicht oder nur bedingt geteilt werden.
Mit Hilfe des des Zürcher Ressourcen Modells (ZRM), einem an der Universität Zürich entwickelten Selbstmanagement-Modell sollen Kinder und Jugendliche unterstützt werden bei der Formulierung und der Erreichung von Zielen. Die ZRM-Trainerin und Coach Andrea Szekeres-Haldimann berät und unterstützt uns bei der Entwicklung unserer motivierenden Fähigkeiten.
Ein zentrales Thema für die pädagogische Arbeit im Heizenholz, dem wir entsprechendes Gewicht geben wollen - setzen wir doch auf ein pädagogisches Verständnis, bei dem wir gemeinsam mit unsderen BewohnerInnen Ziele formulieren und auch erreichen wollen.
Mai 07. Neuer Flyer mit Angebotsübersicht
Möchten Sie eine kurze Übersicht unserer sozialpädagogischen Angebote für Kinder und Jugendliche? Ab sofort ist unser neuer Flyer erhältlich, in dem die Angebote des Wohn- und Tageszentrums Heizenholz kurz vorgestellt werden. Sie können diesen als Faltprospekt per E-Mail bestellen oder als pdf-Datei herunterladen.
April 07. Gebäudesanierung Heizenholz. Umzug und Provisorium
Zum 35. Geburtstag erhält das Wohn- und Tageszentrum Heizenholz eine Gebäudesanierung. Sämtliche Installationen, Wärmedämmung und Aussenfassaden werden erneuert. Sanitäranlagen, Küchen, Fussböden und Beleuchtungen werden ersetzt und das Zentrum wird farblich neu gestaltet. Von Frühling 07 bis Frühling 09 werden die Gebäude etappenweise saniert. Die erste Bauetappe beginnt im Mai 2007 und dauert ein Jahr, während dieser Zeit befinden sich die Angebote vorübergehend in andern Räumen auf dem Gelände des Wohn- und Tageszentrums. Im Frühling 08 werden sämtliche Angebote auf dem Areal ihre renovierten Räumlichkeiten beziehen können. MitarbeiterInnen und BewohnerInnen sind gespannt auf die Umbauzeit, die sicher viel Umtriebe und Lärm bringt, aber letztlich ein freundliches und zeitgemässes Wohnen und Arbeiten ermöglichen wird.
2006
September 06. Start des ergänzenden Angebotes Familienunterstützung
Am 1. September begann Frau Irène Tschamper ihre Tätigkeit als Beraterin in unserem neuen ergänzenden Angebot Familienunterstützung. Dieses ist ein Beratungsangebot für Eltern von Kindern und Jugendlichen, die in Wohn- oder Aussenwohngruppen des Wohn- und Tageszentrums Heizenholz wohnen. Wir wollen mit dem Beratungsangebot die Eltern beim Umgang mit der belastenden Situation einer Heimplatzierung ihres Kindes oder Jugendlichen unterstützen. In den Gesprächen sollen Themen der Eltern aufgenommen und die Eltern in ihrer Erziehungskompetenz gestärkt werden. Damit sollen in der Familie günstige Bedingungen für Kinder und Eltern geschaffen werden, damit die weiterhin bestehenden Kontakte erfolgreich verlaufen. Eltern können im Rahmen der Familienunterstützung Themen angehen, welche den Umgang mit Ihrem Kinder/Jugendlichen betreffen, wie zum Beispiel Wochenendgestaltung, Interventionsmöglichkeiten bei Konflikten oder das Entwickeln pädagogischer Haltungen. Wir versuchen gemeinsam mit den Eltern Lösungen für erzieherische Probleme zu finden und je nach Zielsetzung und Entwicklungsverlauf Perspektiven für eine Rückkehr der Kinder und Jugendlichen in die Herkunftsfamilie zu erarbeiten.
> Lesen Sie mehr zur Familienunterstützung
September 06. Start der internen Beschäftigung
Das ergänzende Angebot «interne Beschäftigung» ist eine zeitlich begrenzte Auffangstruktur für im Wohn- und Tageszentrum oder in einer Aussenwohngruppe wohnhafte Kinder und Jugendliche. Per 1. September begann Frau Sylvie Jossi-Fischinger die Aufbauarbeit für das neue Angebot.
Bei Unterbrüchen bzw. Abbrüchen der Schul- oder Ausbildungssituation kann vorübergehend eine Tagesstruktur gewährleistet werden. Damit wird vermieden, dass Schul- oder Ausbildungsabbrüche automatisch zu einer Beendigung des Aufenthaltes im Wohn- und Tageszentrum führen. Durch die interne Beschäftigung wird eine regelmässige Tagesstruktur gewährleistet. Es sollen Zuverlässigkeit, Arbeitsqualität, Durchhaltewillen sowie Motivation der Teilnehmenden gefördert werden. Zudem bietet sie die Möglichkeit, schulische Defizite aufzuarbeiten und zu verhindern, dass Jugendliche durch längere Abwesenheiten in der Schule den Anschluss verlieren. Jugendliche, die ihre Arbeitsstelle verloren haben, unterstützt sie bei der Stellensuche und dazugehörenden Aufgaben.








